ANKOWITSCH AKTUELL

Crowd und Rüben

11.04.2012

Dr. Christian Ankowitsch – Homepage
"Vor einem Jahr kam ich in den für mich zweifelhaften Genuss, das «Web 2.0» näher kennenzulernen. Getrieben durch Social-Media-Plattformen wurde eine private E-Mail mit einigen Hintergründen und Prognosen zu den Vorfällen in Fukushima, die ich kurz nach dem Tsunami meinem Cousin in Japan schickte, für mehrere Tage zum meistgelesenen Blog im Internet. Mich machte dies sowohl zum Objekt der Begierde Hunderter Fernsehstationen und Zeitungsjournalisten als auch einer eingefleischten Gruppe von Verschwörungstheoretikern. (Ich kann bis heute nicht sagen, welche Gruppe mir lästiger war.) Dieser Vorgang hat mehrere interessante Aspekte.”

So beginnt ein sehr lesenswerter Artikel in der aktuellen Ausgabe des "GDI Impuls", des Wissensmagazins für Wirtschaft, Gesellschaft und Handel des Schweizer Gottfried Duttweiler Instituts; ich bin dem Chefredaktor Detlef Gürtler gelegentlich dabei behilflich, Texte zu redigieren und Titel bzw. Vorspänne zu finden.

Wer den Artikel darüber lesen will, wie das Internet zwar die Kommunikation revolutioniert hat, aber nicht die …

WER IST DR. ANKOWITSCH?

Moderation


Seit März 2011 moderiere ich vier Mal im Jahr die Literatursendung "les.art" im ORF 2, dem zweiten Programm des österreichischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Die einstündige Sendung wird stets montags um 23:00 Uhr ausgestrahlt und zwar anlässlich von vier markanten literarischen Fixpunkten des österreichisch-deutschen Literaturjahres: der Buchmesse in Leipzig (März), dem Bachmannpreis (Juli), der Frankfurter Buchmesse (Oktober) und der Wiener Buchmesse (November).

In der Regel kommen drei AutorInnen, mit denen ich dann Gespräche führe. Zwischendurch Buchtipps und Literaturnachrichten. Wichtig: Die Auswahl der Bücher und der Gäste besorgt eine kompetente Literaturredaktion, der u.a. Katja Gasser und Michael Meister angehören. Ich bin der Gastgeber, der sich Fragen für die Gäste ausdenkt. Nicht mehr und nicht weniger. Die (verständlichen) Wünsche nach Berücksichtigung eigener Bücher schicken Sie also bitte direkt an die Literatur-Redaktion des ORF.

Ort der Sendung ist das Wiener Buchhandlungs-Modernclassicsladen-Café phil in der Gumpendorferstrasse 10-12 im 6. Bezirk. Wer bei der Aufzeichnung der Sendung dabei sein will, kann das, wenn er sich beim ORF eine entsprechende Karte besorgt.

Hier finden Sie die Homepage der Sendung.

The Red Bulletin


Seit Ende 2007 schreibe ich eine regelmässige Kolumne für das "fast unabhängige Monatsmagazin", das vom österreichischen Energydrink-Produzenten Red Bull herausgegeben wird. Die Idee zur Kolumne hatte dessen damaliger Chefredakteur Christian Seiler, ein sehr bekannter Journalist, der seinerseits eine Kolumne über seinen Hund Barolo schreibt, und zwar weit über zehn respekteinflössende Jahre hinweg. Ausserdem verlegt und schreibt er erfolgreiche Bücher u.a. gemeinsam mit Toni Innauer.

Meine Kolumne heisst "Ankowitschs Kolumne belebt Geist und Körper" und ich schreibe darin über die oft etwas eigenartigen Wechselwirkungen zwischen Kopf und Bauch, über Wahrnehmungsfehler, die Klugheit unserer Intuitionen und die Flüchtigkeit des Glücks.

Auf der Homepage des Red Bulletin können Sie sich die aktuelle Ausgabe herunterladen. Das Magazin erscheint mittlerweile auch in Deutschland, Großbritannien, Polen – aber mit jeweils regionalen Kolumnisten.


Wir höflichen Paparazzi


Seit dem Jahr 1999 unterhalte ich gemeinsam mit Tex Rubinowitz ein Internetforum namens Wir höflichen Paparazzi.

Begonnen hat alles damit, dass wir Geschichten über zufällige Begegnungen mit Prominenten gesammelt haben. Mit der Zeit wurde eine Community draus, so eine Art soziales Netzwerk (dessen Bedeutung wir in seiner ganzen Tragweite natürlich nicht erkannt haben - es waren Web 1.0-Zeiten). Schliesslich spaltete sich die Community, die Blogs entwickelten sich und so fort (hier der Link zur Wikipedia).

Mittlerweile ist die Entwicklung des WWW über das Forum hinweggefegt, aber mit einer bewunderswerten Zähigkeit hält es sich doch noch am Leben.

Wer wissen will, wie das Web früher mal ausgesehen und funktioniert hat, wer eine Ader für Literarisches hat, ist bei den
Höflichen Paparazzi immer noch sehr gut aufgehoben.

Vergriffene Bücher


Nur für den Fall, dass Sie ein Buch von Dr. Ankowitsch bzw. Anko Ankowitsch bzw. Christian Ankowitsch suchen: Wir haben einen kleinen Bestand der jeweils nicht mehr lieferbaren Bücher in unserem Archiv. Wenn also jemand ein bestimmtes Buch sucht, bitte um eine kurze entsprechende Email. Alles weitere dann direkt.

Die Email-Adresse lautet: info (jetzt bitte das at-Zeichen machen) enoto (jetzt den Punkt machen) net

Wenn Sie sich fragen, warum wir die Emailadresse so kompliziert angeben, denken Sie bitte kurz an Ihren Spam-Ordner mit den einschlägigen Infos in Sachen Penisverlängerungen und Schlankheitspillen. Deshalb.


Dr. Ankos 365


So heisst ein WebTV-Format, das sich die Kölner Produktionsfirma Grundy LE im Jahr 2008 ausgedacht und realisiert hat. Mit mir in der Rolle des alleswissenden, etwas schrulligen Moderators, der ständig eigenartige Kopfbedeckungen trägt, Hackebeile schwingt oder gammelige Makrelen aus der Sakkotasche zieht.

Grundy LE beauftragte die beiden von mir sehr geschätzten Autoren Christoph Schulte-Richtering und Andreas Hutzler (ehemalige Betreiber der Witzefabrik "Punchline"), das Buch zu 20 Folgen zu schreiben. Sie taten es, und wir produzierten für den Oktober 2008 lauter sehr lustige filmische Kalenderblätter. Jedes Video war einer anderen Koriphäe gewidmet, wobei das Koriphäentum bisweilen recht lasch definiert wurde.

Entgegen der Annahme, dass das WebTV-Format wie eine Bombe einschlagen und Homepagebetreiber dazu animieren werde, sie zu kaufen, schlug das Format bloss wie eine Bombe ein, während die Homepagebetreiber schweigsam blieben. Und sie tun es bis heute. Wohl deshalb, weil sie nicht mal wissen, wie sie das Geld verdienen sollen, das sie mit ihrem aktuellen Angebot ausgeben. Und da soll man lustiges Bildungsfernsehen auch noch produzieren?

Sämtliche produzierten Folgen sind bis heute abrufbar und zwar auf der Homepage von Sevenload. Aber, wer weiss, was noch kommt und wer das Geld aus dem Sack tut?

Ebenfalls auf Eis gelegt ist unsere wunderbare Idee eines WWW-Kalenderblatts. Sie können sie auf der stillgelegten Homepage zum WebTV-Format ansehen.


»Das Gute ist besser als das Beste.« 2raumwohnung

Dr. Christian Ankowitsch


Vom Durchwursteln

Seelenklempner als TB
Diese etwas rätselhafte Titelzeile soll nichts anderes bedeuten, dass mein "Seelenklempner" seit kurzem als TaschenBuch zu haben ist. Zwei Dinge unterscheiden … mehr



Twitter Feed
  • 14.5.2012 | 18:05
    Wohin soll man sich als Autor wenden, wenn man sich nach Vernunft sehnt? Hie das blöde Autoren-Manifest? Da bescheuerte Anonymous? Hilfe!
  • 14.5.2012 | 11:05
    Je länger ich über wir-sind-die-urheber.de nachdenke, umso mehr könnte ich schreien über diesen Kollegen-Schwachsinn. #Selbstabschaffung
  • 14.5.2012 | 11:05
    Erst jetzt entdeckt: Ein lesenswerter Text einer Kollegin. t.co/DLsdEHEa
  • 14.5.2012 | 10:05
    Eine Frage in die Runde: Was erzählt uns der Umstand, dass Anonymous die privaten Daten der Unterzeichner des... t.co/n8toBbZ7