Joachim Gauck

18.06.2010

Ich bin zwar als österreichischer Staatsbürger nur sehr unmittelbar von dieser Frage betroffen und könnte ihn, selbst wenn es möglich wäre, nicht wählen, aber das soll mich nicht davon abhalten, für ihn zu werben (nach 17 Jahren in Deutschland und mit deutscher Frau und zwei österreichisch-deutschen Kindern auch nicht wirklich verwunderlich, finde ich).

Es hat einen einfach Grund, warum mir Joachim Gauck so nahe ist: Er ist seit langem der erste Politiker, der mich als Erwachsener anspricht, dem klare Argumente zumutbar sind. Ob sie mir nun gefallen oder nicht – er mutet sie mir zu. Das ist eine Form des Respekts, den ich bei vielen anderen vermisse. Die reden mit uns Bürgern in einer Form, die uns entweder marginalisiert, infantilisiert oder ? ebenso unangenehm ? heroisiert (“Ihr sollt mich bitte wieder wählen, also werfe ich mich vor deinen phantasierten Interessen in den Staub”).

Daher habe ich auch die Petition in der Sonntagsausgabe der FAZ unterschrieben.

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