Biographie (selbstverfaßt)

Christian Ankowitsch wurde am 20. Juli 1959 im österreichischen Klosterneuburg bei Wien geboren und ist in der Steiermark aufgewachsen (ein ewiger innerer Konflikt zwischen Wien-Graz-Wien, der sich niemals auflösen lassen wird und der nur Österreichern verständlich ist).

Dr. Ankowitsch hat Kunstgeschichte & Geschichte an den Universitäten Graz und Hamburg studiert, sich dabei aber keine weiteren Verdienste um die Wissenschaft erworben – außer vielleicht um die Piet-Mondrian-Forschung. Über diesen abstrakten Maler hat Dr. Ankowitsch nämlich dissertiert und ihm verdankt er auch seinen Doktor-Titel. Der Titel seiner umfangreichen Dissertation (ca. 500 Seiten) lautet: »Zur Genese der Abstraktion – Piet Mondrian und seine Beziehung zur Theosophie«.

Der Autor ist seit 1978 als Journalist tätig, anfangs in der gewohnten Form als eine Art schreiberischer Hilfsarbeiter und Kleingärtner, später dann als Redakteur vor allem in den Bereichen Kultur, modernes Leben und Internet. Er war Mitarbeiter bzw. Redakteur bei den Medien Kleine Zeitung (Graz, 1978-1981), Falter (Wien, 1983-1987), Der Standard (Wien, 1988-1993) und Die Zeit (Hamburg, 1993 bis 2001). Seit Herbst 2010 ist er wieder für den ZEIT-Verlag tätig, diesmal aber als »Berater« für Corporate-Publishing-Projekte.

Dr. Ankowitsch sammelte viele Jahre Wissensfragmente, ohne dass er wußte, wie er sie verwenden könnte. Bis sich die Frage in Form seiner zu Bestsellern gewordenen »Dr. Ankowitschs Kleines Konversations-Lexikon« und »Dr. Ankowitschs Kleines Universal-Handbuch« von selbst beantwortete.

Auf dem Weg zum Kleinen Konversations-Lexikon und zum Kleinen Universal-Handbuch und in den Jahren danach entstanden jede Menge von Büchern, die sich zum Großteil bei Wikipedia und in deutschsprachigen Buchhandlungen und Antiquaren aufgelistet finden. Jedes einzelne ist dem Autor in seiner je eigenen Art ans Herz gewachsen. Wie sollte es auch anders sein?

Am 14. März 2011 moderierte C.A. zum erstenmal die Literatursendung »les.art« im österreichischen Fernsehen (ORF2). Er hat das im ersten Jahr viermal getan – und zwar in unmittelbarer Nähe zu folgenden vier literarischen Ereignissen: der Buchmesse Leipzig, dem Bachmannpreis, der Frankfurter Buchmesse und der Wiener Buchmesse. 2014 ging »les.art« sechs Mal auf Sendung – von 1 Stunde auf eine 1/2 verkürzt, aber genauso intensiv und spannend. 2015 wurde die Frequenz ein wenig reduziert, im wesentlichen blieb das meiste beim Bewährten.

Wer sich ein paar der Sendungen mit Interviews wie Lutz Seiler, André Heller, Margriet de Moor, Roger Willemsen, Katja Petrowskaya, Brigitte Kronauer, Clemens Setz und Monique Schwitter ansehen will, kann das auf YouTube tun.

Im Juli 2013 moderierte C.A. zum erstenmal die »Tage der deutschsprachigen Literatur« in Klagenfurt (vulgo: „Bachmannpreis“). Auch 2014 und 2015 wurde er freundlicherweise eingeladen, genau das zu tun. Auch für 2016 ist C.A. als Moderator eingeplant.

Dr. Ankowitsch lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in Berlin-Charlottenburg und auf einer Insel im Tegeler See (sommers, am Wochenende von 11.00 bis ca. 19.00 Uhr). Er würde gerne wieder in Wien sein, aber die Rahmenbedingungen machen das derzeit leider nicht möglich. Obwohl: Als sich vor nicht allzu langer Zeit die Chance bot, samt Familie nach Wien zurück zu gehen, hat er es nicht gemacht – und hat es seitdem nicht wirklich bereut. Darüber muss noch nachgedacht werden. Von wem auch immer.

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3 Antworten zu “Biographie (selbstverfaßt)”

  1. Sophia Cosby sagt:

    Sehr geehrter Dr. Ankowitsch,

    Wir sind vier Studierende des Studienganges „Kulturpublizistik“ an der Zürcher Hochschule der Künste. Dieses Semester haben wir die Aufgabe erhalten, ein Case Study/Recherche Portfolio von ZEIT ONLINE zu erstellen.

    Unsere Recherche umfasst unter anderem die Kultur von ZEIT im Internet; also, wie der Medienwandel das Image und die Marke einer erfolgreichen Print Zeitung beeinflusst und wie Die Zeit im Online Bereich arbeitet. Da Sie von 1996 bis 1999 Redaktionsleiter von Die Zeit im Internet waren und somit den Einstieg von Die Zeit ins Netz miterlebt und mitgestaltet haben, würden wir gerne mit Ihnen ein Interview (Telefon oder Skype) führen um unsere Recherche mit Ihrem Insider-Wissen zu ergänzen.
    Bei dem Case Study handelt sich ausschließlich um eine Übung für unseren Kurs „Kulturpublizistik II“, wobei die gesammelten Informationen weder publiziert, noch an Dritte weitergegeben werden.

    Herzlichen Dank für eine kurze Rückmeldung. Wir freuen uns, wenn es klappen würde!

    Mit freundlichen Grüssen,

    Sophia Cosby
    Victoria Brauneis
    Nina Laky
    Teresa Schäppi

  2. Klaudia sagt:

    Hallo Anko,
    wir kennen uns noch vom Bonanza-Projekt … obwohl, na ja, kennen ist übertrieben …
    Hat mich gerade mal interessiert, was du noch so machst. Versuche, einen roten Faden in deinem Schaffen zu finden, gelingt mir aber gerade nicht …
    Interessant fand ich, dass du die Gelegenheit hattest, nach Wien zurückzugehen und es nicht gemacht hast … war vor einiger Zeit auch in so einer Situation und habe es nicht gemacht … was mir auch zu denken gab …
    Hast du mal was von Paul Nizon gelesen?
    Schöne Grüße
    Klaudia

    • Christian Ankowitsch sagt:

      Liebe Klaudia,
      tja, roter Faden, leider nein. Aus grosser Distanz vielleicht. Aber da müsste dann jemand Fremder draufschauen.
      Nizon steht im Regal seit langem, dann doch gescheitert, was nichts mit PN zu tun hat sondern nur mit mir.
      Das Beste von C.

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