Warum Einstein niemals Socken trug

Beipackzettel
Was Sie von diesem Buch erwarten und mit seiner Hilfe tun können. Und was nicht

Wer in die Apotheke geht und eine Schachtel mit Tabletten kauft, bekommt erst einmal etwas zu lesen. Und zwar den Beipackzettel. Auf dem steht, was wir von den Pillen erwarten dürfen und welche etwaigen Nebenwirkungen sie haben können. Warum gibt es so etwas eigentlich nicht für Bücher? Gute Frage. Ich will versuchen, einen Anfang zu machen – auch wenn dieser Beipackzettel nicht für sich in Anspruch nehmen kann, das Resultat ausgedehnter klinischer Studien zu sein, sondern bloss der Versuch eines Sachbuchautors, über seine Ansprüche Auskunft zu geben.

Was also können Sie von diesem Buch erwarten? Wenn ich es richtig sehe, dann bietet es Ihnen einige überraschende Erklärungen, wie wir Menschen denken, entscheiden und handeln. Die zentrale These des Buchs lautet: Unser Gehirn arbeitet nicht unabhängig und selbstherrlich, wie immer wieder behauptet. Sondern es wird durch unseren Körper, unsere Gefühle, unsere Umgebung und die konkrete Situation massgeblich beeinflusst (so wie das Gehirn unseren Körper beeinflusst, die Umgebung die konkrete Situation etc. … also immer schön im Kreis herum). Das führt zum Beispiel dazu, dass wir Aufgaben besser lösen können, wenn wir dazu mit den Armen rudern, oder bessere Ideen haben, wenn wir uns hinlegen.

Neben einer Reihe solcher Erklärungen bietet Ihnen dieses Buch auch einige hilfreiche Hinweise, wie Sie Ihr Leben ein wenig zum Besseren ändern können. Und zwar durch

  • leicht verständliche
  • leicht anwendbare
  • wirkungsvolle
  • nur wenig Zeit benötigende
  • ohne viel Worte auskommende
  • und vor allem elegante

Interventionen.

Sie können auch »Tricks« dazu sagen, das trifft die Sache auch, klingt aber nicht so – elegant.
Alle diese Tricks haben mit Ihrem Körper zu tun. So werden Sie zum Beispiel in diesem Buch den Hinweis finden, grundlos zu lächeln, wenn Ihnen nach besserer Laune und damit selbstbewussterem Auftreten zumute ist. Klingt sehr einfach und trivial. Ist es auch. Was nichts daran ändert, dass diese Intervention sehr gut wirkt und wissenschaftlich belegt ist.

(…)

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9 Antworten zu “Warum Einstein niemals Socken trug”

  1. Mher Kondratyan sagt:

    Radio Mölln on Air
    Mher Kondratyan
    Ü.d. OK Lübeck
    Auf dem Schulberg 1
    23879 Mölln
    Mail: Radio.Moelln@gmail.com

    Sehr geehrter Herr Dr. Ankowitsch,

    Wir planen eine Sondersendung über die Neuerscheinungen auf der Leipziger Buchmesse und bitten um die Zusendung eines Rezensionsexemplars von „Warum Einstein niemals Socken trug“. Gleichzeitig möchten wir anfragen, ob sie auf der Leipziger Buchmesse 2015 anwesend sein wird und wir am Donnerstagnachmittag oder Freitag einen Termin mit ihr bekommen könnten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mher Kondratyan

  2. Lochmann sagt:

    Hinweis auf einen Druckfehler: (2. Auflage Febr.15)
    S.52, Anfang unteres Drittel:
    neuralen Schaltkreise
    neuronalen Schaltkreise?
    Mit freundlichen Grüßen
    Lochmann

    • Christian Ankowitsch sagt:

      Lieber Lochmann, vielen Dank für Ihr Feedback und den Hinweis auf den Schreibfehler. Sobald es eine neue Auflage gibt, werde ich sie korrigieren.
      Liebe Grüsse, Ihr C.A.

  3. Ki-Sook Lee sagt:

    Dr. Akowitsch,

    ich heisse Ki-Sook Lee aus Korea und übersetze gerade
    Ihr Buch „Warum Einstein niemals Socken trug“ ins Koreanische.

    Da stiess ich auf ein Problem, das ich, was ich auch nachschlage und wohin ich in Web surfe,
    nicht lösen konnte.

    Auf Seite 22 steht „Wir denken mit dem linken Knie.“
    Diesen Satz konnte ich nicht verstehen.

    Was heisst eigentlich „mit dem linken Knie denken“?
    Ist es eine österreichische Redewendung?

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die Bedeutung des Satzes
    erklären würden.
    Im Voraus vielen Dank und
    mit herzlichen Gruessen,

    Ki-Sook Lee

  4. Petra sagt:

    Hallo Herr Ankowitsch

    Mit Interesse habe ich Ihr Buch gelesen und bin dann schlussendlich mit zwei Schreibfehlern im Auge auf Ihrer Website gelandet. Leider öffnet fast jeder Klick ein neuer Reiter, was etwas umständlich ist. Nun aber zu den beiden Fehlern, wo Sie ja im Buch bitten, sollte man solche finden, dies über diese Website kundzutun.

    Seite 189, 7. unterste Zeile
    …Stehplatznachbarn, der uns beim langersehnten Ausgleich fasst zu Boden reisst,… (korrekt wäre ‚fast‘)

    Seite 222, 3. Zeile
    Wir sehr wir uns darauf verlassen,… (korrekt wäre ‚Wie sehr‘)

    • Christian Ankowitsch sagt:

      Lieber Petra, vielen Dank für Ihr Feedback und die Hinweise auf die beiden Schreibfehler. Sobald es eine neue Auflage gibt, werde ich sie korrigieren.
      Und sorry für die sich ständig öffnenden Reiter – ich werde meinen Kollegen bitten, das zu korrigieren!
      Liebe Grüsse, Ihr C.A.

    • Christian Ankowitsch sagt:

      Lieber Petra, vielen Dank für Ihr Feedback und vor allem die Hinweise auf die Schreibfehler. Jetzt haben so viele Augen drübergeschaut und immer noch findet sich etwas. Sobald sich die Chance ergibt, werde ich versuchen, die Fehler zu korrigieren. Liebe Grüsse, Ihr C.A.

  5. Michael Braig sagt:

    Hallo, guten Tag Herr Dr. Ankowitsch,
    mit viel Begeisterung habe ich Ihr Werk: “Warum Einstein niemals Socken trug” gestern
    zuende gelesen.

    Nachdem ich technisch, naturwissenschaftlich ausgerichtet bin, aber auch eine Affinität
    für Psychologie und Medizin besteht, hatte ich dem Titel nach eine andere Erwartungshaltung.

    Einstein war ja durchaus für seine weltgewandten Sprüche und Deutungen bekannt, aber
    wer in dieser Richtung Erwartungshaltungen hatte, wurde nicht fündig.

    Vielmehr, erschließt sich dem Interessierten Zeitgenossen einiges über menschliche
    Verhaltensweisen.

    Ob man nach dem „Studium“ Ihres Büchleins sich in der Lage sieht da etwas in sein
    Alltag zu transportieren, wird individuell sehr verschieden sein.

    Bei Gelegenheit werde ich mir sicher wieder mal eines Ihrer Werke zu Gemüht führen ;-).

    Herzliche Grüße aus Süddeutschland
    Michael Braig

    • Christian Ankowitsch sagt:

      Lieber Michael Braig, vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen, auch wenn ich Sie mit dem Titel ein wenig in die Irre geführt habe. Aber es scheint ja nochmals gut gegangen zu sein. Mit den besten Grüssen, Ihr C.A.

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