»Danke, Doktor!«

26.10.2009

Mit diesen beiden herzerwärmenden Worten endet die heute, am 26. Oktober 2009, im Feuilleton der FAZ erschienene Rezension des “Seelenklempners” (Seite 28, oben). Ihr Titel lautet “Wer spricht von Siegen? Durchkommen ist alles!”, geschrieben hat sie Michael Pawlik und im Vorspann heisst es: “Masterpläne fürs Leben sind ein sicherer Weg, sich über die eigenen Möglichkeiten zu täuschen: C.A. weiß zu überzeugen, dass es vielmehr auf eine Philosophie des Durchwurstelns ankommt.”

Mehr müsste ich eigentlich gar nicht mehr zitieren, weil auch so recht deutlich wird, dass der Rezensent mein Büchlein offensichtlich mit Freude gelesen hat. Und weil mittlerweile (28.10.) die vollständige Rezension im Netz zu lesen ist. Aber weil man als Autor solche Buchbesprechungen nicht alle Tage bekommt, hier noch ein Satz daraus: “Wie tröstlich ist es da, von Ankowitsch bestätigt zu bekommen, dass man mit seiner stets am Rand des Chaos dahinschlitternden Lebensführung nicht allein dasteht.”

Die Sache aufs Wunderbarste rundet, dass heute, am 26.10., österreichischer Nationalfeiertag ist und Michael Pawlik in seiner Rezension meint, dass sich Durchwurstler “nicht als autonomiestolze Regisseure ihres Lebens, sondern als zeitweilige Mitspieler in einem Stück [begreifen], dessen Handlung sie nicht genau kennen und in dem es auf sie nicht nennenswert ankommt. Sie sind listig, demütig, wo es nötig ist, und haben den Ehrgeiz, einigermaßen gut durchzukommen. In einem Wort, sie sind Österreicher.”

So darf es jetzt ein wenig bleiben.

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