Ankowitsch Aktuell

Einfache Lösungen

29.10.2017

Mit diesem Thema beschäftige ich mich eben. Um für Rowohlt Berlin ein Sachbuch darüber zu schreiben. Es soll in der 2. Jahreshälfte 2018 erscheinen. Dementsprechend sparsam versuche ich, mit meiner Zeit umzugehen. Gelingt natürlich nicht. Nur auf dieser Seite eigenartigerweise. Hm.

So jedenfalls geht ein Kapitel los: „Der nachfolgende Witz kursiert in einigen Varianten. Darin spielt stets ein Mann die Hauptrolle, der seine Lebensgefährtin in den Wahnsinn treibt. In einer Version geht er mit ihr regelmässig durch die Strassen der Stadt und belästigt vorbeikommende Frauen mit aggressiven sexuellen Sätzen. Eines Tages hat die Ehefrau genug und zwingt den Mann, mit … Hier weiterlesen

Klagenfurt naht …

03.07.2017

… und mit ihm nicht nur spannende Tage mit Lesungen, die ich wieder moderieren darf, sondern auch die Aufzeichnung unserer nächsten les.art-Ausgabe.

Unsere Gäste: die bzw. der GewinnerIn des Bachmannpreises und jemand, der schon einmal in Klagenfurt erfolgreich war. Feridun Zaimoglu, 2003, dem Jahr, in dem er den Preis der Jury bekommen hat. Es ist mir eine besondere Freude, Feridun Zaimoglu zu Gast zu haben, denn sein neuer Luther-Roman ist ein wortmächtiges Ding, das einen schnell und total in Anspruch nimmt.

Wie sagte Zaimoglu vor kurzem in einem Interview? „Ich finde die Machtlosigkeit der Literatur gut! Literatur kann nur … Hier weiterlesen

les.art: Ransmayr & Zeilinger

11.05.2017

Es ist mir eine besondere Freude, in der nächsten Ausgabe der les.art (22. Mai 2017, ORF 2) Christoph Ransmayr und Anton Zeilinger als Gäste zu haben. Noch sitze ich an der Vorbereitung und lese u.a. Ransmayrs wunderbaren Roman »Cox« und Zeilingers »Einsteins Spuk«. Demnächst aber folgt die Aufzeichnung. Bis bald [Foto: Jaqueline Godany – Austrian Academy of Sciences]

Sibylle Lewitscharoff und Philipp Blom

06.10.2016

Wie jedes Jahr kurz vor der Buchmesse in Frankfurt treffe ich mich mit AutorInnen in unserer kleinen, feinen, spätabendlichen Literatursendung »les.art«. Diesmal bei mir zu Gast: die Büchnerpreisträgerin Sibylle Lewitscharoff und der Autor, Journalist und Historiker Philipp Blom. Worüber wir sprechen werden? Das erfahren Sie am 10. Oktober 2016 ab 23.25 Uhr. Wachbleiben, es lohnt sich.

Außerdem wird sich die »les.art« mit dem diesjährigen Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse – Flandern & die Niederlande – in Form eines ausführlichen Beitrags über den politisch wie literarisch engagierten Eröffnungsredner Arnon Grünberg auseinandersetzen.

Darüber hinaus wird es einen Besuch im traditionsreichen Literaturarchiv Marbach geben, … Hier weiterlesen

Was ich diese Woche gelernt habe / Folge 1

24.03.2016

1. Am besten setzt man Ideen um, wenn die Gelegenheit am unpassendsten ist Seit vielen Monaten geht mir die Idee für diese Kolumne durch den Kopf: Regelmässig aufzuschreiben, was ich in der vergangenen Woche gelernt habe. Immer wieder habe ich den Start aufgeschoben. Keine Zeit, grade schlecht, kommende Woche dann! Mit dieser Haltung habe ich es geschafft, sie nicht zu schreiben. Auch auf das Joggen habe ich auf diese Weise viele Jahre lang verzichtet. Grade schlecht, kommende Woche dann! Bis ich dann eines Tages spät abends zu meinem absoluten Erstaunen die Joggingklamotten anzog. Das Überraschende: Ich sah mir selber dabei … Hier weiterlesen

Der Tag, an dem die Gräfin PDS wählte

06.03.2016

Wie alles anfing: ein Interview mit mir selbst – dem Gründungs-Redakteur der »ZEIT Online«

Aufgeschrieben habe ich dieses Selbstgespräch anlässlich des 20. Geburtstags der »ZEIT Online« am 6. März 2016. Ich habe diese Erzählform gewählt, weil ich glaube, dass sie eine unterhaltsame Mischung aus Anekdotischem und Selbstkritik erlaubt.

Sie finden hier die reine Textfassung meines Textes – die mit vielen Bildern und anderem Beiwerk versehene Multimediavariante finden Sie hingegen auf Atavist. Der Grund ist einfach: Dort gibt es eine Handvoll Werkzeuge, die ein lustvolles Zusammenfügen eines längeren Textes ermöglichen.

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Fundstück: Brief aus dem Bergwerk vom 24.1. 1998

23.02.2016

>From email-abo@intern.zeit.de Thu Jan 15 00:53:14 1998 From: email-abo@intern.zeit.de (ZEIT-Newsletter) To: Abonnement@derzeit (Abonnent der Zeit) Date: Wed, 14 Jan 1998 20:52:04 +0100 Subject: newsletter DIE ZEIT 16. Januar 1998 Sender: zeit-newsletter@pluto.ecce-terram.de

Briefe aus dem Bergwerk (68. Lieferung)

„Schwere, dicke Regentropfen prasseln ploetzlich vom Himmel, und die kleine Gruppe, die sich am Fuss der Flugzeugtreppe auf dem Vorfeld versammelt hatte, flieht in ihre Autos. Wenig spaeter steht der sehnlich Erwartete in der Tuere der Maschine, und der Spuk ist vorueber, es hoert auf zu regnen.“

nein, das ist nicht die zentrale Passage aus den endlich entzifferten Qumran-Rollen vom Toten Meer, in … Hier weiterlesen

Ihre Verbindung wird gehalten

03.12.2015

Am 11. März 2016 habe ich gleich mehrfach eine große Ehre.

1. Mit zwei wunderbaren Künstlern auf einer Bühne sein zu dürfen – und zwar mit Annette Frier und Christian Brückner. 2. Das erstemal auf der lit.COLOGNE auftreten zu dürfen. und 3. mit einem Programm, das sich Tobias Bock & Traudl Bünger ausgedacht haben und zu dem ich Anekdoten beitragen darf.

Titel der Veranstaltung: »Ihre Verbindung wird gehalten« Ort: Theater am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1, Köln-Deutz Zeit: 21:00 Uhr Karten: gab es hier (die Vorstellung ist leider ausverkauft)

Und nun zum Programmtext: »Eine erstaunliche Erfindung, aber wer soll sie jemals … Hier weiterlesen

Krautreporter: Kapitän Schettino geht von Bord

19.06.2015

Da ich den Krautreportern vor deren Start im Juni 2014 gewünscht habe, sie mögen »vorerst konstruktiv scheitern« und sie jetzt dabei zu sein scheinen, ganz unkonstruktiv dasselbe zu tun, noch eine kurze Anmerkung zum status quo.

Dass die Krautreporter um ihre Existenz bangen müssen ist schon allein daran erkennbar, dass auf Twitter im Minutentakt die Tweets reinrauschen, man werde als GeldgeberIn das Krautreporter-Abo nicht verlängern. Einmal abgesehen von der wiederkehrenden Kritik an beliebigen Inhalten und ruckelnder selbstgebastelter Homepage-Software.

Das Spannende an Krisen ist meines Erachtens aber etwas anderes: Dass sich in diesen Momenten die charakterliche Verfasstheit der … Hier weiterlesen

Mannheimer Nachlese

28.02.2015

400 Besucher, ein wunderbarer Moderator, Roger Willemsen, und viele Autogramme: Meine Lesung beim Mannheimer Literaturfestival »lesen.hören« war ein ganz wunderbares Erlebnis. Caterina vom Blog für Gegenwartsliteratur »Schöne Seiten« hat darüber berichtet:

»In den folgenden anderthalb Stunden beißt Ankowitsch auf einen Bleistift, verkleidet sich, hüpft, geht auf und ab; meistens aber sitzt er auf dem Barhocker, einen Stapel Karteikarten in der Hand, und erklärt auf ebenso erhellende wie vergnügliche Art, wie wir all das – Gestik und Mimik, Körperbewegungen und Kleidung – gezielt einsetzen können, um uns das Leben ein klein wenig leichter zu machen.«

Hier finden Sie Hier weiterlesen